Volksparkstadion
🇩🇪Deutschland·Altona

Volksparkstadion

51 500Plätze

Foto: Mario Klassen marioklassen · CC0 · zdroj

Kapazität
51 500
Eröffnungsjahr

Übersicht

Über das Stadion

Das Volksparkstadion ist ein Fußballstadion in Hamburg mit einer Kapazität von 57.000 Plätzen, dem achten größten in Deutschland. Seit 1953 ist es die Heimat des Hamburger SV und hat die Weltmeisterschaft 1974 sowie 2006, das Finale der Europa League 2010 und die Gruppenspiele der Euro 2024 ausgerichtet. Unter verschiedenen Sponsorennamen ist es auch bekannt als AOL Arena, HSH Nordbank Arena und Imtech Arena.

Lage und Umgebung

Das Stadion befindet sich im Hamburger Stadtteil Bahrenfeld, etwa 7 km westlich der Innenstadt. Die Umgebung besteht hauptsächlich aus dem Volkspark, der dem Stadion seinen historischen Namen gab. Die Erreichbarkeit ist gut gesichert mit der S-Bahn-Linie (S21/S3) an der Station Stellingen und einem anschließenden Spaziergang. Für Autofahrer stehen umfangreiche Parkplätze in unmittelbarer Nähe zur Verfügung.

Nutzung

Das Stadion dient als Heimstadion des Hamburger SV in der zweiten Bundesliga und ist eine der größten Fußballarenen in Nord-Europa. Neben dem Ligawettbewerb wurden große Meisterschaften ausgetragen: Im Jahr 1974 fanden hier sowohl Gruppen- als auch K.o.-Spiele der WM statt, und im Jahr 2006 begrüßte das Stadion vier Spiele, darunter das Viertelfinale. Im Finale der UEFA Europa League 2010 triumphierte Atlético Madrid mit 2:1 nach Verlängerung gegen Fulham.

Geschichte

Reise durch die Zeit

Die Geschichte des Hamburger Stadions reicht bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts zurück, als es notwendig wurde, einen modernen Ersatz für die bisherigen Austragungsstätten zu bauen.

Bau und erste Jahrzehnte

Ursprünglich stand an dieser Stelle ein Stadion aus dem Jahr 1925, das nach dem Krieg und seiner Zerstörung durch einen neuen Komplex ersetzt wurde. Die jetzige Arena wurde 1953 eröffnet und der Hamburger SV wurde ihr ständiger Mieter. Die Kapazität und das Aussehen änderten sich im Laufe der Zeit – in den Jahren der Vorbereitung auf die WM 2006 fand eine umfangreiche Renovierung statt, die das Stadion in eine moderne Arena mit überdachten Tribünen und Sitzplätzen rundum verwandelte.

Sponsornamen

Die Geschichte der Benennung ist vielfältig. Der historische Name Volksparkstadion wurde im Jahr 2001 durch die Marke AOL Arena ersetzt. Nach dem Ende des Vertrages mit AOL übernahm die Bank HSH Nordbank die Namensrechte, und seit 2007 trägt es den Namen HSH Nordbank Arena. Eine weitere Änderung kam im Jahr 2010, als die Arena in Imtech Arena umbenannt wurde – ein Name, unter dem sie in Tschechien am bekanntesten ist. Seit 2015 trägt das Stadion wieder den Namen Volksparkstadion.

Renovierung für die WM 2006

Vor der Weltmeisterschaft 2006 wurde das Stadion komplett umgebaut – aus dem alten terrassierten Oval entstand eine geschlossene moderne Arena mit 57.000 Sitzplätzen und einem Dach, das die gesamte Tribüne überdeckt.

Atmosphäre

Spieltag

Die Atmosphäre im Volksparkstadion ist besonders während der Bundesliga-Abende Hamburgs und großer internationaler Begegnungen bekannt, wenn die Tribüne, die sogenannte Nordkurve, in ein Meer aus blau-weißen Vereinsfarben verwandelt wird.

Fan-Kultur und Tradition

Der Hamburger SV ist der einzige Club, der seit seiner Gründung im Jahr 1963 in jeder Saison der Bundesliga vertreten war, bis zum Abstieg im Jahr 2018. Diese Tradition schafft einen Stolz, der im Stadion spürbar ist – Fans der älteren Generation erinnern sich an die europäischen Titel, während die Jüngeren daran anknüpfen. Die Nordtribüne Nordkurve ist das Herz des aktiven Fanverhaltens mit Choreografien, Trommeln und lauten Gesängen über die vollen 90 Minuten.

Denkwürdige Momente

Das Finale der UEFA Europa League 2010 ist eines der größten Ereignisse, die hier stattfanden – Atletico Madrid besiegte Fulham mit 2:1 nach Verlängerung vor vollen Tribünen. Die WM 1974 verlieh dem Stadion internationale Bedeutung und die WM 2006 bestätigte seinen Status als eines der führenden deutschen Stadien. Die Rückkehr des Namens Volksparkstadion im Jahr 2015 wurde von den Fans als Rückkehr zu den Wurzeln gefeiert.

Praktische Infos

Das Stadion besuchen

Der Besuch des Volksparkstadions ist gut machbar – das Stadion liegt außerhalb des Zentrums, aber die Erreichbarkeit ist komfortabel.

Anfahrt

  • S-Bahn: Linien S21 und S3, Haltestelle Stellingen – von Hamburg Hauptbahnhof etwa 20 Minuten; von der Station sind es 15 Minuten zu Fuß.
  • Auto: Autobahn A7, Abfahrt Volkspark; umfangreiche Parkplätze direkt bei der Arena, die jedoch am Spieltag schnell voll werden.
  • Bus: Anschlusspolitik des öffentlichen Nahverkehrs von Stellingen direkt zu den Eingängen.

Tickets und Führungen

Tickets für die Spiele des Hamburger SV sind über die offizielle Website des Clubs erhältlich. Beliebte Ligaspiele sind oft stark besucht. Das Stadion bietet geführte Touren, die die Spielerflure, Umkleiden und den Blick von den Tribünen umfassen – eine Online-Reservierung wird empfohlen.

Tipps für Besucher

  • Wann kommen: spätestens 45 Minuten vor Anpfiff, der Eintritt ist gut organisiert, aber es kann beim beliebten Spielen zu Wartezeiten kommen.
  • Was mitbringen: blau-weiße Kleidung für die HSV-Spiele, bequeme Schuhe.
  • Wo essen: Kioske und Restaurants innerhalb der Arena; im umliegenden Park sind die Möglichkeiten begrenzt.

Events

Große Ereignisse

Europa League — Finale
Weltmeisterschaft
Europameisterschaft

Karte

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